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Über die extrem umfangreichen und sehr verantwortungsvollen Aufgaben der LeitstellenmitarbeiterInnen konnten  sich unsere Mitglieder  bei der Besichtigung der Leitstelle Tirol am 15.10.2016 ein Bild machen.

Sehr beeindruckende  Zahlen über getätigte Telefonate, Notrufabwicklungen sowie Dispositionen der verschiedenen  Blaulichtorganisationen  sorgten für großes Staunen in unseren Reihen. Nach einer theoretischen Einführung in die zahlreichen Aufgaben der Leitstelle Tirol konnten wir uns dann direkt und live die Arbeit der Disponenten ansehen.

Ebenso beeindruckend war die aufwändige Technik die den Disponenten/Disponentinnen zur Verfügung stehen, um uns im Einsatzfall in allen einsatztaktischen Belangen unterstützen zu können.

Die Ortsstelle Defereggental bedankt sich noch einmal herzlich für die interessante Führung und freut sich auf eine weiterhin  gute Zusammenarbeit mit der Leitstelle Tirol

 

 


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Grenzüberschreitende Bergrettungsübung in Osttirol

Am 06.08.2016 erfolgte eine grenzüberschreitende Bergrettungsübung mit  der Bergrettung Defereggental und der Bergrettung Sand in Taufers. Initiiert wurde diese Übung vom Ortsstellenleiter der Bergrettung Defereggental Kristler Sigi

Bezirkshauptfrau Dr. Olga Reisner, ihre- für Katastrophenschutz zuständige Mitarbeiterin Julia Herrnegger sowie der Bürgermeister aus St. Jakob Ingo Hafele wohnten dieser sehr realistisch nachgestellten Übung als Übungsbeobachter bei.

Das Übungsszenario lautete: Zwei abgestürzte Wanderer in die Arventalbachklamm östlich der Jagdhausalmen.

Zur Bergung der zwei schwerverletzten Personen aus unwegsamstem Gelände wurde von der Leitstelle Tirol die Ortsstelle Defereggental und die Ortsstelle Sand in Taufers alarmiert.

Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, das gegenseitige Kennenlernen innerhalb der beiden Mannschaften, verschiedene Bergetechniken aber auch funktechnische Kommunikation innerhalb der beiden Ortsstellen standen im Mittelpunkt dieser Übung.

Bestens bewährt hat sich wiederum das Gatewaygerät  unserer Ortsstelle

Die zwei schwerverletzten Personen konnten von den rund 25 Bergrettern aus Ost- und Südtirol in knapp zwei Stunden geborgen werden. Zur Bergung angewandt wurden eine „Seilbahnbergung“ sowie eine klassische Steilwandbergung.

Im Rahmen dieser Übung konnten Bezirkshauptfrau Dr. Olga Reisner und ihre Mitarbeiterin, sowie der Bürgermeister aus St. Jakob die hohe Qualität der Bergrettung Defereggental und Sand in Taufers genauso wahrnehmen wie das bestens eingespielte Miteinander bei diesem grenzüberschreitenden Tun. Dies untermauert die Wichtigkeit der im Rahmen der Euregio zu tätigenden grenzüberschreitenden Katastrophenübungen.

„Ich gratuliere der Bergrettung Defereggen und der Bergrettung Sand in Taufers zu dieser äußerst qualitätsvollen und sinnhaften Übung im grenzüberschreitenden Bereich.", meint Bezirkshauptfrau Dr. Olga Reisner bei der abschließenden Übungsnachbesprechung

 

 

Notfall APP der Bergrettung Tirol

 

 

Wussten Sie, dass...

- 4.000 ehrenamtliche Tiroler Bergretter/innen jährlich zu 4.000 Einsätzen einrücken,
- dabei 5.000 Menschen in Bergnot helfen,
- mit der Hundestaffel bei Lawinen und Sucheinsätzen nach Vermissten suchen
- und mit Spezialtrupps für Canyoning-Unfälle und Spaltenbergungen auf Gletschern schnell dort sind, wo sie gebraucht werden.

Mit einem Förderbeitrag von nur 24 Euro unterstützen Sie die Bergrettung bei der Beschaffung von Ausrüstung und versichern sich und Ihre Familienmitglieder für Bergunfälle. Werden Sie noch heute Förderer.

 

Um eine reibungslose Kommunikation innerhalb der verschiedenen Blaulichtorganisationen, bzw. mit der Leitstelle Tirol zu sichern, führte unsere Ortsstelle am 18.06. einen weiteren Testbetrieb des Gatewaygerätes im hintersten Defereggental durch.

Da in diesem Abschnitt unseres Einsatzgebietes kein Funkbetrieb mittels Digitalnetz möglich ist, ist es umso wichtiger die optimale Positionierung des Gatewaygerätes auszutesten um im Ernstfall reagieren zu können.

Trotz diverser Wetterkapriolen konnten wir die Bereiche Richtung Rotermanntörl, Schwarzachtal, Rosshornscharte, Klammljoch sowie ins hinterste Arvental Richtung Merbspitze mit dem Gatewaygerät funktechnisch sehr gut abdecken.

Somit hat sich gezeigt, dass die Anschaffung des Gatewaygerätes wirklich eine sehr gute und sinnvolle Investition war.